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Reime-Chor bekommt selbst aus Oslo Verstärkung
von Peggy Lüttich (LVZ)
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Pfarrer Matthias Taatz kann einmal mehr auf die stimmgewaltige Unterstützung des Oskar-Reime-Chores bauen. Foto: Peggy Lüttich

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Schenkenberg. Es ist kurz vor 22Uhr. Die Glocken der Schenkenberger Kirche rufen zum Gottesdienst. Bei ungewohnten frühlingshaften Temperaturen um die zehn Grad kamen die Menschen in der Heiligen Nacht in dieses Gotteshaus. Es ist nicht nur der Glaube, der die Kirche spät abends mit etwa 380 Leuten füllen lässt, sondern auch der schon seit einigen Jahren zur Tradition gewordenen Auftritt des Oskar-Reime-Chores unter Leitung von Musiklehrerin und Chorleiterin am Delitzscher Gymnasium Sylvia Alltag. 
Das knapp 70 Minuten dauernde Programm im Wechsel mit Zitaten aus der Bibel und kirchlichen Liedern, das Hören der Weihnachtsbotschaft und die Predigt von Pfarrer Matthias Taatz gaben den Abend eine besinnliche Note. Zu diesen Abend haben sich 55Sänger im Alter von 13 bis Mitte 30 eingefunden. Es sangen nämlich nicht nur Chormitglieder des jetzigen Schulensembles, sondern auch ehemalige Sänger und Sängerinnen von Sylvia Alltag mit.

Die weitesten Anreisewege waren Oslo, München aber auch Stuttgart. Traditionell hatten sie sich am 23. Dezember in der Pfarrscheune zur Generalprobe getroffen und die Lieder wie Tochter Zion, Es ist ein Ros entsprungen oder Kommet ihr Hirten, einstudiert, weitere Gesangsübungen, hieß es unter Insidern, gab es in der Altstadtkneipe No. 2. Das Treffen von Freunden und die Erinnerung an die Schulzeit wecken, aber auch Besuche von Heimat und Verwandten, lassen die weite Anreise nicht zum Hindernis werden. 
In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Matthias Taatz an die Umstände und die Geburt und von Jesus Christus in einem Stall. Weiterhin wurde auch derjenigen gedacht, die an diesem Abend nicht bei ihren Familien sein können, wie zum Beispiel die deutschen Soldaten im UNO Einsatz im Ausland, den Diensthabenden bei Feuerwehr, Polizei, den Ärzten und Schwestern im Krankenhaus und vielen anderen mehr. Mit dem Chorgesang Tausend Sterne nahm der besinnliche Abend in der gut beheizten Kirche sein Ende. Die Kollekte, die an diesem Abend traditionell für "Brot für die Welt" gesammelt wird, so der Pfarrer, trage dazu bei, Hoffnung in die Welt zu tragen.