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Kleinkunst 2019
„Es gibt keine Kleinkunst: Entweder ist sie große Kunst oder keine.“ (Dr. Fritz Rinnhofer)
Kleinkunst 2019
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Kleinkunst 2019: Das Finale

1. Wertungsblock: Die Kleinen, die zu ganz Großen wurden

Am 28. März 2019 war es wieder soweit: die Talente unseres Gymnasiums können endlich zeigen, was sie drauf haben. Begonnen haben wie üblich die „Kleinen“ aus der 5. bis 9. Klasse. Ganze 16 Beiträge, so viele wie nie zuvor, wurden im Kino „Mark Zwanzig“ in Delitzsch aufgeführt. Natürlich spielte die Musik wieder eine große Rolle, sowohl in Form von Instrumentalspiel als auch durch starke Vokalbeiträge. Die Jury war besonders erfreut und erstaunt über einige Eigenkompositionen.

Nach Tanz, Gesang, Klavier, Akkordeon, Gitarre, Trompete, Rezitation und einer beeindruckenden Hundeshow musste jeder Zuschauer dann eine Entscheidung fällen. Die hellgrün eingefärbten Stimmzettel wurden fleißig ausgefüllt, vor allem von den größten Fans der Künstler: den Eltern und Freunden. Am Ende stand das Ergebnis fest und wurde traditionell von Frau Nobst und der sichtlich aufgeregten Frau Lange vorgetragen. Den 3. Platz belegte das Schwestern-Duo Weißenberg, die mit den bekannten Liedern „Die fabelhafte Welt der Amelie“ und „Havana“ eine beeindruckende Performance ablieferten. Durch das Zusammenspiel von Akkordeon und Klavier wirkten die Songs gleichzeitig neu interpretiert wie auch bekannt. Lisa Richter konnte mit ihrem selbstgeschriebenen Song sowohl Danke an ihre Eltern sagen als auch den 2. Platz abräumen. Mit dem Titel „Ihr seid immer da für mich“ sprach sie wahrscheinlich vielen Schülern aus der Seele.

Foto: Foto AG

Besonders Frau Lange war begeistert, da sie es sich seit Jahren vorgenommen hatte, ein Talent wie Lisa auf die Bühne zu bringen. Herausforderung gemeistert! Die meiste Aufmerksamkeit erregte allerdings ein tierischer Besucher: der Hund Max zusammen mit seiner Besitzerin Elisabeth Berger. Um den Hund keiner zusätzlichen Aufregung auszusetzen, wurde ein vorbereitetes Video aufgeführt, welches beide bei diversen Kunststücken zeigte. Als verkündet wurde, dass Elisabeth und Max den 1. Preis gewonnen hatten, bellte der Hund zustimmend und löste ein herzhaftes Lachen im Zuschauerraum aus. Zu guter Letzt wurde noch der begehrte Jurypreis verliehen. Dieser ging ebenfalls an eine Eigenkomposition. Maya Turich aus der 6. Klasse schrieb den Song „Hausaufgaben“ und beschäftigte sich darin mit dem wohl größten Schülerproblem. Dafür wurde sie belohnt.

Viel Innovation und frischen Wind brachte dieser 1. Wertungsblock. Wir sind gespannt auf nächstes Jahr und gratulieren allen Gewinnern und Teilnehmern.

2. Wertungsblock: Die Großen, die nochmal über sich hinauswuchsen

Auf weitere Talente musste man nicht lange warten. Gegen 20 Uhr begann das Programm der Großen (10. bis 12. Klasse) mit 19 (!!!) Acts. Die drei Moderatoren strandeten auf ihrem Weg nach Australien am Flughafen und ganz zufällig fand dort ein Talentwettbewerb statt, an den sie sich natürlich anschlossen.

Viele 12er aus den Musikgrundkursen absolvierten ihre praktische Klausur im Rahmen dieser Veranstaltung und so stieg die Aufregung noch zusätzlich. Allgemein herrschte eine sehr gute Stimmung und die Musik stand wieder größtenteils im Vordergrund. Ob Arie von Mozart oder ein musikalischer Wettstreit zwischen Michael Jackson, Tina Turner und Co. - für jeden war etwas dabei. Es ist jedes Jahr wieder beeindruckend, was sich die Schüler so einfallen lassen.

Auch hier stand nach den 19 Performances eine Entscheidung an, sowohl bei der Jury als auch bei den Zuschauern. Schon während den einzelnen Auftritten merkte man: da haben wohl einige ihren persönlichen Fanclub mitgebracht. Nach circa 20 Minuten Stimmenauszählen stand das Ergebnis fest: Der 3. Platz ging an den ersten Darsteller des Abends, Kevin Kretschmer. Er ist mittlerweile bekannt für seine mutigen Showeinlagen und blieb dem Publikum mit seinem 80er-Jahre-Medley aus Hits wie „Thriller“ oder „You‘re My Heart, You‘re My Soul“ im Gedächtnis. Auch die einzige reine Tanzeinlage blieb nicht unbemerkt und so wurden Mania, Josefine, Lisa und Claudia zurecht mit dem 2. Platz belohnt. Trotz einiger technischer Schwierigkeiten zu Beginn ihres Auftrittes ließen sich die fünf Mädels Aurelia, Lara, Dorothee, Lilith und Christina aus der 12. Klasse nicht beirren und reagierten wie Profis. Als Geheimagenten auf der Suche nach Frau Alltag tarnten sie ihre Ermittlungen durch einen Auftritt bei Kleinkunst. Mithilfe von Plastikrohren (die bunten Dinger, die bestimmt jeder aus dem Musikunterricht kennt), viel Rhythmusgefühl und vor allem gutem Teamgeist lieferten sie ein ganz spezielles 007-Medley ab.

Dafür verdiente die Gruppe namens „Boomwhaker“ sich den 1. Preis. Zum Schluss wurde natürlich noch der Jurypreis vergeben. Dieser ging nach langem Ringen und Diskutieren der Jury an Felix aus der 11. Klasse. Er führte die Zuschauer durch eine musikalische Zeitreise, indem er berühmte Stücke wie den „Türkischen Marsch“ oder „My Heart Will Go On“ in einem Medley bündelte und passend dazu ein Video anfertigte, was das jeweils gespielte Stück noch untermalte. Damit fesselte er sowohl Besucher als auch Jury und gewann verdient.

Nach diesem langen Tag fällt auf, wie viele unglaubliche Talente an unserer Schule zu finden sind. Es gehört sehr viel Mut dazu, sich auf eine Bühne zu stellen und seine Kunst zu präsentieren, dafür einen großen Respekt an alle Darbieter. Ich denke, die meisten stimmen mit Frau Langes Meinung überein, als sie den Jurypreis verlieh: Leider gibt es nur einen, obwohl einige ihn verdient hätten. Um das ganze Thema mit einem klugen Satz abzuschließen (Frau Lange zitierte Dr. Fritz Rinnhofer): „Es gibt keine Kleinkunst: Entweder ist sie große Kunst oder keine.“



P.S.: @ehrenbergbeichten: Wir finden dich! ;D