Sonntag, 02.10.2022
Rom - Zentrum für Kultur, Geschichte, Kunst und Architektur, gegründet 753 v. Chr.
Nachdem am Vorabend die Schüler aus Portugal, Slowenien, der Türkei und Deutschland ihren Weg nach Rom fanden, konnten sich alle Teilnehmer im Hotel kennenlernen.
Unsere italienischen Gastgeber hatten dann am Sonntag einen Tag geplant, an dem wir einen guten Überblick über die Stadt erhalten konnten. Doch bevor die Fahrt am Sonntag in die Innenstadt Roms beginnen konnte, mussten wir uns unseren ersten Hürde stellen. Denn anscheinend gab es nicht genügend Plätze im Bus und zwei Schülerin hätten stehen müssen, was nicht sein konnte, da schließlich die Plätze genau abgezählt waren. Nach einer halbstündigen Diskussion stellten wir fest, dass sich zwei Fremde aus Versehen in unseren Bus geschlichen hatten. Anscheinend waren sie in den falschen Bus gestiegen. Mit einer halbstündigen Verspätung ging es dann ab in die Innenstadt.
In Rom erhielten wir dann sowohl von der Italienischen Lehrerin Maria, als auch von den Italienischen Schülern Informationen zu Rom. Im Zentrumangekommen besuchten wir die Wahrzeichen Roms - das Colosseum und das Forum Romanum. Dabei konnten wir einen Einblick in die faszinierende Architektur Italiens gewinnen.
Auch die Filmfans unter uns konnten begeistert werden, in dem wir den bekannten Trevi Brunnen besichtigten. Dort konnte man eine Münze in den Brunnen werfen, welche Glück bringen soll. Nachdem alle Münzen geworfen und alle Bilder gemacht wurden waren, stand uns der Besuch der Piazza di Spagna an. Auf den Treppen, die vor allem in der Modewelt eine enorme Rolle spielen, war uns dann möglich einen Blick auf die Straße Via del Corso zu werfen.
Hier begann unsere persönliche Freizeit, die wir hauptsächlich auf dem Monumento Nationale verbrachten. Oben angekommen hatten wir einen phänomenalen Blick auf Rom. Gegen 15:30 Uhr begann dann unsere Reise nach San Nicandro/Apulien. Nach einer fünfstündigen langen und anstrengenden Fahrt erreichten wir unser Ziel. Dabei war die Fahrt alles andere als langweilig, da im Bus laut Italienische Musik lief, wobei alle aufstanden, tanzten und sangen. Angekommen in San Nicandro erwartete uns bereits ein leckeres italienisches Dinner, mit welchem wir unser Abend ausklingen ließen.
Venimus, vidimus, vicimus.
Am Forum Romanum Blick auf Teile des Forum Roamnums Blick auf das Kapitol Der Trevi Brunnen Vor dem Kolosseum Das Kolosseum
Montag, 3.10.2022
San Nicandro Garganico/Apulien
Von der Sonne begrüßt, starteten wir heute in den ersten Tag in San Nicandro Garganico. Nach einer zwanzigminütigen Fahrt vom Hotel zur Schule, wurden wir von den Italienern ganz herzlich in Empfang genommen. Der Schulleiter hielt eine Begrüßungsrede und alle haben gesungen. Danach ging es auf zu einem Schulrundgang. Dieser endete mit einer weiteren Runde von Singen und Tanzen, wobei uns die Schüler auf Klavier und Gitarre begleiteten. Zum Mittagessen ging es in die Kleinstadt, wo wir wieder viele leckere Gerichte, wie hausgemachte Pasta und Tiramisu, genießen durften. Dabei unterhielten wir uns wieder einmal super nett mit den Italienern.
Unser Nachmittag war gefüllt mit einem Präsentationsprogramm. Jedes Land stellte Städte und Regionen des Weltkulturerbes vor, passend zum Thema: "Let's Unite Nature - National Identity and International Heritage".
Danach ging es auch gleich weiter in die Innenstadt, wo wir von dem Bürgermeister San Nicandros empfangen wurden und ein Zertifikat der Stadt für die Teilnahme an diesem Austauschprojekt überreicht bekamen. In einem kleinen Stadtrundgang, zeigten uns die italienischen Schüler die schönsten Orte der Stadt. Da in San Nicandro Garganico gerade das sogenannte „Fiera di Ottobre“ stattfindet, durften wir wieder etwas sehr typisches und leckeres probieren: Fave e Cicorie. In unserer darauffolgenden Freizeit, zeigten uns die Italiener ihren Lieblingsplatz, wo sie gerne zusammen tanzen und Tischkicker spielen.
Unsere heutige Mission sich mit den Sloweniern anzufreunden, verschoben wir Richtung Abend, meisterten sie dann ebenfalls erfolgreich.
Le tradizioni uniscono le persone.
Freunde Empfang in der Schule Projektpräsentation Beim Bürgermeister Parrocchia S. Maria del Borgo - Chiesa Madre Altar der Kirche
Dienstag, 04.10.2022
Foresta Umbra und Vico del Gargano
Nach einem ausgewogenen Frühstück starteten wir in einen sonnigen Tag. Der Plan für heute: ein Besuch des Foresta Umbra -einer der am besten erhaltenen Wälder in Italien. Dabei hatten wir das Privileg, die einzigartige italienische Natur zu genießen. Nach einer kurvenreichen Busfahrt versammelten sich alle Schüler und Lehrer auf einer Wiese. Dort durften wir unsere künstlerischen Fähigkeiten ausleben und diese dann den italienischen Gastgebern, sowie den anderen Projektteilnehmern präsentieren.
Das Mittagessen nahmen wir in einer Kaserne der italienischen Armee ein.
Kurz darauf ging es in Richtung Vico (Gründung im 11. Jahrhundert), einer Gemeinde in der Region Apulien mit historischem Stadtkern. Es wird das Dorf der Liebe genannt und ist Teil des Gargano Nationalparks. Der Schutzpatron ist der Heilige Valentin. Nach einer einzigartigen, dreistündigen Stadttour wurden wir in eine ehemalige Fabrik geführt, welche nun ein Restaurant ist. Begleitet von einem hervorragenden Klavierspiel gab es für uns Pizza.
Später, auf dem Weg zum Bus gab es noch einmal verschiedene Tanzeinlagen durch die Innenstadt.
Ein langer und gelungener Tag neigte sich somit dem Ende zu, und wir können auf sehr schöne Erlebnisse zurückblicken.
Colors are the smile of nature. - I colori sono il sorriso della natura.
Margherita di Savoia - Salzsee bei Gargano Inspiriert von der Natur Farben der Natur Junge Künstler Vico - Rundgang durch das historische Zewntrum Wege durch Vico Ein bisschen wie im Mittelalter Eine der ältesten Treppen Bitte recht freundlich
Mittwoch, 05.10.2022
Cagnano Varano
Nach einer langen und ruhigen Nacht mit einem exzellenten Schlaf, ging es für uns nach Cagnano Varano, in die 2. Schule der Italiener. Begrüßt wurden wir mit einer lateinamerikanischen Tanzeinlage sowie der Tanzversion von Bella Ciao. Nach diesen fantastischen Eindrücken gab es eine Präsentation über Cagnano und seine kulturellen Besonderheiten. Anschließend führten uns einheimische Schüler durch ihre Schule und gaben Eindrücke in den italienischen Schulalltag. Durch ungeplante Komplikationen fanden wir uns erneut in einer musikalischen Beschallung wieder. Die Freude der deutschen Teilnehmer hielt sich jedoch in Grenzen.
Kurze Zeit später ging es dann auch schon zum Mittagessen. Ein mehrstündiges Zusammensitzen, welches mit kulinarischen Spezialitäten gespickt war, endete zur deutschen Kaffeezeit.
Einer kurzen und informativen Stadtbesichtigung mit mehreren Experten zu allen Sehenswürdigkeiten folgte eine Informationsvorstellung einer hiesigen Organisation, welche sich für die Renovierung und Erhaltung kulturellen Gutes einsetzt.
Diese Veranstaltung ging über in einen Liveauftritt lokaler Superstars, deren Musik und Tanz (Pizzica - ursprünglich ein therapeutischer Tanz)) überall in der Region und hinaus bekannt sind . Das führte zu einer fantastischen Stimmung sowie zu Tanzeinlagen der Zuschauer.
Nach diesem langen und äußerst vollgestopften Tag fuhren wir zurück ins Hotel und genossen ein vorzügliches Fischmenü. Die letzte Aktion des Abends bestand aus einer Tanzrunde der beteiligten Schüler zum Abschluss des Abends.
And if the music is good, you dance.
Schule in Cagnano Verano Präsentation zur Region Folkloregruppe aus Sannicandro
Donnerstag, 06.10.2022
Monte Sant'Angelo
Unser letzter Tag in Sannicandro begann mit Croissants der unterschiedlichsten Art, so wie wir es die ganze Woche schon genießen durften.
Die darauffolgende kurvenreiche Fahrt durch die Berge brachte Professoressa Kapitza ganz schön ins Schwitzen. Angekommen in Monte Sant‘Angelo konnten wir selbstständig die Stadt erkunden. Dabei besuchten wir unter anderem das Schloss „Castello Normanno Svevo Aragonese“ und die Basilika „Santuario di San Michele Arcangelo“ mit einer unterirdischen Höhle, die eine religiöse Begegnungssstätte darstellt. Danach haben wir unser Lunch im Bus abgeholt und diesen anschließend mit einer wunderschönen Aussicht auf die Landschaft Apuliens genossen.
Frisch gestärkt stand uns dann die Fahrt zurück zur Schule in Sannicandro bevor. Dort wurden dann alle Bilder, die wir am Dienstag im Foresta Umbra gemalt hatten ausgestellt. Anschließend bekam jede Delegation ein Zertifikat für die Teilnahme und das Engagement in diesem Projekt. Zum Abschluss pflanzten wir einen Olivenbaum als Symbol der Zusammenarbeit zur Erhaltung und zum Schutz der Natur. Beim Graben für den Baum packte jeder mit an.
Schließlich fuhren wir zurück zum Hotel, wo wir leider die Koffer packen mussten. Bei einem letzten Strandspaziergang hatten wir Glück, einen wunderschönen, farbenprächtigen Sonnenuntergang zu genießen.
Gegen 20:00 Uhr sollte unsere Fairwell-Party starten, doch durch die sehr entspannte Mentalität der Italiener kam es wieder einmal zur Verspätung. Genauso typisch italienisch wurde uns ein Vier-Gänge-Menü serviert, wobei nach jedem Gang ausgiebig getanzt werden durfte. Außerdem gab es ein besonderes Dessert – eine Torte dekoriert mit Symbolen unseres Projekts.
Wir verteilten noch kleine Gastgeschenke an jede Nation und genossen anschließend unsere letzten Momente mit allen Projektteilnehmern in vollen Zügen. Jedoch muss alles Gute ein Ende nehmen und so verabschiedeten wir uns von unseren liebgewonnenen Freunden.
Understanding languages and cultures builds bridges and is the widening of the mind and spirit.
Basilika Santuario di San Michele Arcangelo Castello Normanno Svevo Aragonese Bella vista Malen in der Natur Der Olivenbaum kann gedeihen Lesen von Naturgedichte in den Sprachen des Projekts Überreichung der Zertifikate Die Projekttorte